Beim Ausräumen der Spülmaschine liegt manchmal ein kleiner Rest Reis oder ein Stück Gemüse im unteren Bereich der Maschine. Wenn das häufiger passiert, lohnt sich ein Blick auf das Sieb. Dort sammeln sich im Alltag viele kleine Essensreste.
Das Filtersystem verhindert, dass Speisereste in die Pumpe gelangen. Gleichzeitig sorgt es dafür, dass das Spülwasser sauber zirkulieren kann. Wird das Sieb längere Zeit nicht gereinigt, entstehen schnell Gerüche und die Reinigungsleistung der Maschine sinkt.
Warum sich im Spülmaschinen-Sieb Schmutz sammelt
Während des Spülgangs werden Essensreste vom Geschirr abgespült. Diese Partikel landen im Filtersystem der Maschine. Das Sieb hält sie zurück, damit sie nicht durch das gesamte Gerät zirkulieren.
Mit der Zeit entsteht dort eine Mischung aus Essensresten, Fett und kleinen Partikeln. Besonders Nudeln, Reis oder Gemüsestücke bleiben häufig im Sieb hängen.
Wenn sich dieser Schmutz ansammelt, kann das Wasser schlechter ablaufen. Dadurch bleibt mehr Feuchtigkeit im Gerät, und unangenehme Gerüche entstehen schneller.
Spülmaschinen-Sieb richtig ausbauen und reinigen
Das Filtersieb befindet sich im unteren Bereich der Spülmaschine. Es lässt sich bei den meisten Geräten mit wenigen Handgriffen herausnehmen.
Eine kleine Schritt-für-Schritt Reihenfolge hilft dabei:
- Unteren Geschirrkorb herausziehen
- Filtersieb im Boden der Maschine suchen
- Sieb durch Drehen oder Ziehen lösen
- grobe Essensreste entfernen
- Sieb unter warmem Wasser abspülen
Hartnäckige Fettablagerungen lassen sich mit einer kleinen Bürste lösen. Auch eine alte Zahnbürste eignet sich gut, um Zwischenräume zu reinigen.
Nachdem das Sieb sauber ist, wird es wieder eingesetzt. Wichtig ist, dass es korrekt einrastet, damit die Maschine später dicht bleibt.
Diese Fehler passieren bei der Siebreinigung häufig
Ein häufiger Fehler ist das Reinigen erst dann, wenn die Maschine bereits riecht. Zu diesem Zeitpunkt haben sich meist schon größere Ablagerungen im Sieb gebildet.
Manche spülen das Sieb nur kurz unter kaltem Wasser ab. Fett löst sich jedoch deutlich besser mit warmem Wasser.
Auch das Vergessen des Wiedereinsetzens kann Probleme verursachen. Ohne korrekt eingesetztes Sieb können Essensreste tiefer in das System gelangen.
Was im Alltag wirklich hilft
Damit sich Fett und Rückstände im gesamten System gar nicht erst festsetzen, hilft ein regelmäßiger Reinigungsdurchlauf mit Spülmaschinenreiniger, der auch Bereiche säubert, die beim normalen Spülen nicht vollständig gereinigt werden.
Kurzfazit
Das Sieb gehört zu den wichtigsten Bauteilen der Spülmaschine. Es sammelt Essensreste und verhindert, dass sie in die Leitungen gelangen.
Wenn das Filtersieb regelmäßig gereinigt wird, bleibt das Spülwasser sauber und Gerüche entstehen seltener. Eine kurze Kontrolle alle ein bis zwei Wochen reicht im Alltag meist aus.
Häufige Fragen
Wie oft sollte man das Sieb der Spülmaschine reinigen?
Eine Kontrolle alle ein bis zwei Wochen ist sinnvoll. In Haushalten mit häufiger Nutzung kann auch eine wöchentliche Reinigung helfen.
Warum riecht die Spülmaschine, wenn das Sieb schmutzig ist?
Essensreste beginnen im Sieb langsam zu zersetzen. Dabei entstehen Gerüche, die sich beim Öffnen der Maschine bemerkbar machen.
Kann ein verstopftes Sieb die Reinigungsleistung beeinflussen?
Ja. Wenn das Wasser nicht mehr richtig zirkuliert, erreicht es das Geschirr schlechter.
Muss das Sieb nach jeder Reinigung trocknen?
Nein. Nach dem Einsetzen kann die Spülmaschine sofort wieder verwendet werden.